Die drei Grazien und Fluch der Ästhetik, 2023/ 24
Ein Befreiungsschlag…
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(Die drei Grazien werden manchmal als Allegorie für die Schönen Künste interpretiert.)
Obwohl sie nicht wusste, was sie damit anfangen sollte, sammelte sie diese von den Bewegungen des Meeres abgeschliffenen Holzstücke. Sie verlor sich in deren Schönheit, liebte die seltsamen Formgebilde.
Ebenso konnte sie sich nicht von den teils zufällig teils aus Faszination für die Schönheit der Strukturen entstandenen Fotos trennen. Eigentlich waren sie bedeutungslos, ohne Inhalt, erzählten keine Geschichte. Eigentlich waren sie nur schön genauso wie die aus dem Angespül geklaubten Treibholzstücke.
Und trotzdem füllte das Holz Kisten in den Schränken, beanspruchten die Fotos Speicherplatz in den Dateien, in denen sie abgelegt waren. Sie war an die Sammlungen gebunden, gefesselt, auch wenn sie für sie künstlerisch wertlos waren und nicht einmal als Material für Schnitzarbeiten oder Hintergründe für kleine, digitale Filme taugten…